hauspraxis 5JPGIm Jänner 2013 begann ich die Ausbildung in Traditioneller Tibetischer Medizin im Tibet Center in Knappenberg, Kärnten. Nach erfolgreicher Absolvierung des zweijährigen Diplomlehrgangs "Grundlagen der Traditionellen Tibetischen Medizin", folgte der darauf aufbauende einjährige Diplomlehrgang "Jamche-Kunye, Tibetische Massage und sanfte Anwendungen" mit erfolgreichem Abschluss zum gewerbeberechtigten "Tibetischen Jamche-Kunye Praktiker". Darüber hinaus absolvierte ich mehrere Vertiefungsseminare der "Puls und Urindianose" sowie dem Studium und der direkten Übertragung des Grundlagenwerkes der Tibetischen Medizin (insgesamt 7 Wochenendseminare) "Gyshi- Textstudium".
Näheres unter https://www.tibetcenter.at/programm/diplomlehrgaenge/jamche-kunye-tibetische-massage/

Mitglied der AMATM (Austrian Medical Society for Tibetan Medicine), einer Organisation, welche die Entwicklung der Tibetischen Medizin im ärztlichen Bereich in Österreich fördern und mitgestalten möchte.

Ich stehe mit meinem Lehrer und Freund Dr. Amchi Tenzin Wangdue, der für längere Zeit in Österreich war, in engem Austausch.

Mein Angebot:

· Tibetische Erstdiagnostik

Bei der Erstkonsultation steht die Typendiagnostik im Mittelpunkt. Diese wird mittels Urindiagnose, Pulsdiagnostik, allgemeiner Betrachtung (v.a. Zunge/Augen/Haut/gesamtes äußeres Erscheinungsbild) sowie Befragung (inklusive Verhaltens- und Ernährungsgewohnheiten) ermittelt.

Bei vorhandenen leichten Beschwerden werden lindernde Verhaltens und Ernährungsvorschläge gegeben. Hinzu wird eine auf Kräutern basierende Medizin (z.B.Tees mit vorzugsweise lokalen äquivalenten Kräutern oder Padma-Pillen) empfohlen. Sind die Beschwerden jedoch chronischer Natur (länger als 3 Monate bestehend) wird eine sanfte tibetische Therapieeinleitung (Kunye Massage/ Kräuterstempelwärmebehandlung/ Moxabustion/ Schröpfen) zusätzlich empfohlen.

· Tibetische Sanfte Therapie

Alle sanften tibetischen Therapien (v.a. die Kunye u. Dugs-Pa Massage) eignen sich auch hervorragend als Wohlfühlbehandlung für gesunde Menschen. Als Gesundheitsvorsorge zielen sie darauf ab, das Gleichgewicht der Energien in Körper und Geist wieder herzustellen.

Die Kunye Massage ist eine sehr effektive und angenehme Methode, um gestörte Körperenergien und Elemente wieder in Einklang zu bringen. Sie ist eine wärmende auf Sesamöl basierende Ganzkörpermassage (mit dem Fokus auf bestimmten Energiepunkten sowie dem Energiefluss), die sich vor allem für ältere und stressgeplagte Menschen eignet. Es wird dabei sowohl mittels Kräuterstempeln als auch speziellen Massagehandgriffen gearbeitet (Dauer ca. 1h). Zum Einsatz kommt Kunye bei trockenem, rauhen Körper, Blut/Spermadefizienz, Körperschwäche Schlaflosigkeit, Nervenkrankheiten (MS, Parkinson), Depression, Verjüngung sowie zur Entspannung von Körper und Geist. Außerdem kann sie zur Lösung von Verspannungen, Blockaden und Schmerzen als auch zur Anregung der Durchblutung, des Stoffwechsels und Immunsystems dienen. Weitere Wirkungen sind eine Aktivierung und Vitalitätssteigerung der Organfunktionen, Reinigung, Entschlackung und Entgiftung. Traditionell und auf Wunsch wird die Behandlung 4-händig mit einer Tibeterin, die medizinisch ausgebildete Assistentin ist, durchgeführt. 

Dugs Pa (Kräuterstempelwärmebehandlung) ist eine Ganzkörperenergiepunktmassage (1h). Sie kommt vor allem bei Verdauungsproblemen, Bauchkrämpfen, Lymphabflusstörungen, Durchblutungsstörungen und starken chronischen Kopf- wie Magenschmerzen zur Anwendung.

Bei Hor Me (kleine in warmem Öl erhitzte Kräuterstempel) werden wie bei Dugs Pa Energiepunkte hauptsächlich an Kopf und Rücken behandelt. Dies beruhigt als Entspannungstherapie einen zu aktiven Verstand und ist sehr hilfreich bei Schlafproblemen, Schlaganfällen, Nervenverletzungen, psychischen Erkrankungen (z.B.Psychose) und Tremor. Die Behandlung ist sehr leicht selbst zu Hause durchführbar.

Chin Lum (Kräuterwickel) werden bei alten chron. Wunden, Arthritis, Steifheit, Kontrakturen, Krämpfen, Lähmungen, Hautkrankheiten u.v.m. angewandt.

Moxen (Beifußkräuterkegelapplikation) hilft unter anderem bei Verdauungsstörung, Ödemen, Aszites, Tumoren, Psychosen und Epilepsien. Schröpfen schafft Erleichterung bei Rückenschmerzen, Atembeschwerden, Lendenschmerzen sowie äußeren Tumoren und Schwellungen.

” Solange sich etwas ruhig verhält, kann man es leicht halten;

Solange sich keine Anzeichen zeigen, kann man leicht mit etwas fertig werden;

Solange etwas spröde ist, kann man es leicht brechen;

Solange etwas klein ist, kann man es leicht auflösen.

Befasse dich mit den Dingen, bevor sie entstehen;

Bringe sie in Ordnung, bevor sie durcheinander sind.

Bevor ein Baum so groß ist, dass kein Mensch ihn umfassen kann,

wächst er aus einem kleinen Samen empor;

ein Haus mit vielen Stockwerken, fängt mit dem ersten Spatenstich an;

selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.“

Lao Tse